Schulchronik

30.03.1938 Schließung des "Liebfrauen-Oberlyzeums (reformrealgymnasiale Richtung) der Schwestern vom armen Kinde Jesu" (Köln-Kalk, Troilostr. 16) durch den Staat; Gründungsjahr 1898
01.04.1938 Einrichtung der "städtischen Oberschule für Mädchen" (sprachliche Form) im Gebäude des gleichzeitig aufgelösten Oberrealgymasiums für Jungen (Köln-Kalk, Kantstraße). Die Schule nimmt 1 Eingangsklasse auf; aus der Liebfrauenschule werden die sechs Klassen Jg. 2 - Jg. 7 übernommen. Größe: 212 Schülerinnen. Schulleiter: Edmund Hahn
01.10.1939 Einberufung der Abschlußklasse zum Kriegseinsatz im Reichsarbeitsdienst
1941/42 Herr Dr. Meyer übernimmt die Schulleitung
1943 Die Räume der Schule werden durch die Firma Klöckner-Humboldt belegt. Nur der Oberstufenunterricht der naturwissenschaftlichen Fächer verbleibt in den Fachräumen; der übrige Unterricht findet in den Räumen des Jungengymnasiums in Deutz statt.
Oktober 1944 Schließung aller Kölner Schulen bedingt durch die Kriegsverhältnisse. Einberufung von Schülerinnen der Oberstufe zum Kriegseinsatz. Lehrkräfte wurden zu verschiedenen Diensten, z.B. in die "Heereswaschküche" in Köln-Brück abkommandiert.
November 1945 Wiedereröffnung als Studienanstalt Köln-Kalk: Lyzeum - 6 Klassen (5 - 10). Vorläufige Unterbringung in einem Gebäude des früheren Flughafens Köln-Merheim. Schulleiter: Herr Otto Freund.
Ostern 1948 Rückkehr von 10 Klassen in das Gebäude Kantstraße.
1949 Erstmaliges Abitur nach neunjährigem Besuch des Gymnasiums
Ostern 1950 Angliederung einer "Grundständigen Frauenoberschule" (UIII-OI)
01.04.1952 Frau Dr. Rose Olbrich wird Schulleiterin
1954/55 Wegen der immer größeren Raumnot werden Räume in schulfremden Gebäuden (kath. Jugendheim, Gasthaus Böhmer, Gasthaus Kärten) angemietet.
01.01.1956 Nach dem Weggang von Frau Dr. Olbrich übernimmt Frau Dr. Herrmann die Schulleitung.
02.07.1957 Festakt aus Anlaß der Namensgebung "Kaiserin-Theophanu-Schule" und zur Einweihung des Erweiterungsbaus.
Ostern 1959 Einrichtung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges im Gymnasium
1959-1963 Umbau des alten Gebäudeteils (Kantstraße); Bau einer Turnhalle
15.01.1966 Die Frauenoberschule wird erweitert zum "Gymnasium für Frauenbildung zur Erlangung einer fachgebundenen Hochschulreife"
15.01.1968 Eltern regen die Gründung eines Vereins der Förderer an
09.08.1968 Erlaubnis für die Oberprima, in der Großen Pause in den Klassen zu bleiben
18.11.1968 Frau Maria Vordieck wird Schulleiterin
1969/70 Erster Versuch einer Oberstufenreform: in den Fächern Deutsch, Geschichte, e.v. Religion und Englisch werden den Schülerinnen in einem Kurssystem unterschiedliche Themen angeboten.
1970/71 Weiterführung des Kurssystems in weiteren Fächern; Einführung eines Wahlpflichtbereichs mit verschiedenen Kursangeboten für die 9. und 10. Klassen.
1972/73 Beginn der Oberstufenreform: Die KTS gehört zu den 65 Gymnasien in NRW (5 in Köln) der 1. Versuchsreihe. Die Schülerinnen können jetzt individuell innerhalb bestimmter Pflichtbindungen ihre Unterrichtsfächer selbst bestimmen.
06.10.1972 Die Erfahrungen der reformierten Mittelstufe in unserer Schule wurden auf einer Tagung ausgewertet. Das Ergebnis der Tagung bildet die Grundlage für die Einführung des Differenzierunsgbereichs in den Jahrgängen 9 und 10.
1973/74 Nach langen, sehr kontrovers geführten Diskussionen wird mit Beginn dieses Schuljahres ab Klasse 5 die Koedukation eingeführt.
27.11.1974 Einrichtung eines Pavillons mit 4 Unterrichtsräumen auf dem Schulhof.
14.08.1978 Übernahme des Neubaus (12 Räume) nach Abriß des Gebäudes Hollweghstraße.
1978/79 Einführung eines freien Unterrichtssamstages
30.11.-2.12.1978 Schulfest zum 40-jährigen Bestehen
1979/80 Die Schule erreicht mit 1031 Schüler die höchste Schülerzahl in ihrer Geschichte.
20.10.1979 Einweihung des neuen Sportspielfeldes nach ca. vier Jahren Wartezeit und großem planerischem und finanziellem Engagement (Eigenbeteiligung ca. 12.000,--DM).
1981 Ausgestaltung von sechs Wandflächen in den Treppenhäusern der Schule durch einen LK Kunst unter der Leitung von Frau Heppekausen
August 1982 Beginn des Informatikunterrichts. Durch die Finanzierung von zwei Apple II-Computern schafft der Förderverein die Basis; nach 1 Jahr wird die Gerätezahl durch die Stadt Köln auf 8 Computer aufgestockt.
März 1983 Beitritt zur AG Deutzer Schulen. Die Schüler erhalten die Möglichkeit, durch ein sehr reichhaltiges Angebot von Arbeitsgemeinschaften zusätzliche Bildungsinteressen wahrzunehmen.
29.08.-3.09.1983 Erste Projektwoche mit 46 Projekten. Die Schüler arbeiten jahrgangsstufenübergreifend sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule an selbst gewählten Themen. Die vielfältigen Ergebnisse werden an einem Tag der offenen Tür präsentiert.
09.03.1985 Abi-Gag: Neben der mittlerweile schon traditionellen Verbarrikadierung der Schule zum Abschluß der Schullaufbahn transportiert die Abiturentia einen VW-Käfer, versehen mit Konterfeis der Schüler, in den 1. Stock des Schulgebäudes.
02.-21.02.1986 Erstes Betriebspraktikum für Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufe 10.
10.09.1987 Herr Winand Breuer übernimmt die Schulleitung
Sommer 1988 Neugestaltung der Fachräume und naturwissenschaftlichen Sammlungen Chemie und Physik.
1991/1992 Aufnahme eines Schüleraustauschs mit der französischen Partnerschule in Beaugency-sur-Loire
Sommer 1995 Aufführung eines Musicals "Die Rache der Igel" durch die Schulchöre unter Leitung von Herrn Blasel.
Dezember 1995 1. Adventskonzert der Schulchöre mit Orchester in der Kalker Kapelle.
November 1996 Start der Teilnahme an der Aktion "Schulen ans Netz"
Juli 1997 Verabschiedung von Herrn Löffelsender als stellvertretendem Schulleiter