Island
Vulkanarten auf Island
Die vorherrschende Erscheinungsform des Vulkanismus in Island sind Spalten, die weite Teile des Landes zerschneiden und auf denen sich Krater bilden können, die mit dem Rißverlauf der Spalten mitwandern. Da die Erde nie ruht, sondern immer weiterwandert, bilden sich immer wieder neue Kegel. An diesen Kegeln kann man die Bewegung der Platten erkennen. Einige Stellen sind besonders von diesen Wanderungen betroffen. Diese Stellen sind in der folgenden Karte rot markiert.


Mückensee mit Vulkan

Schlotkette
Das geothermische Kraftwerk an der Krafla gehört zu den größten und fortschrittlichsten und liegt in der Myvatn Region im Nordosten Islands.Ganz in der Nähe befindet sich der große Explosionskrater Viti, der die durch einen gewaltigen Vulkanausbruch im 18. Jahrhundert entstandene Landschaft prägt.

Der Vitikrater
Damals wie heute sind die geothermalischen Kraftwerke durch den aktiven Vulkanismus in der unmittelbaren Nachbarschaft in gewissem Maße bedroht. In der Vergangenheit ergab sich ein großes Materialproblem, denn die im Wasser der heißen Quellen gelösten Salze griffen sehr schnell die Metallrohre an und so mußten diese oft ausgewechselt werden. Heutzutage lösen stabile Kunststoffrohre und ähnliche Gerätschaften dieses kostspielige Problem.
Energie aus Island
Island hat von Natur aus eine nahezu unbegrenzte Menge an natürlicher Erdwärme.
Durch die sich während des 20. Jahrhunderts sehr stark verbessernden technischen und industriellen Möglichkeiten war Island in der Lage, mehr Energie aus seinen Wärmeressourcen zu gewinnen, als es selbst benötigte.
Auf diese Weise entwickelte sich bis heute ein reges Exportgeschäft mit der isländischen Energie. Von Island gelangt sie über den Atlantik z. B. nach Großbritannien und von dort, ebenfalls über das Meer, nach Frankreich.

So sieht es aus, wenn vor langer Zeit einmal Lava geflossen ist.