Der Ätna

 

Der Ätna ist einer der populärsten Vulkane der Erde. Mit ihm lässt es sich auf ganz gut leben, da er nicht mehr so aktiv ist.

Allerdings gab es Ende September ´98 ein paar neue Lavausbrüche, und darüber gehen die Meinungen auseinander. Manche meinen, dass es nur Anzeichen vorübergehender Aktivität sind, andere hingegen halten eine neue Eruptionsserie und eine Zeit bedenklicher Aktivität möglich, ja sogar für wahrscheinlich.

 

 

Der Ätna ist kein junger Vulkan mehr, und er steht an einem Ort, über den plattentektonisch noch relativ wenig bekannt ist.

 

Sicher ist, dass er heute anders aussieht als vor einem Jahrhundert. Damals gab es nur einen Krater, den sogenannten Zentralkrater. 1911 brach die Nordostflanke dieses Kraters weg und ein neuer Krater, der Nordostkrater, entstand. Dies war die erste Veränderung, aber nicht die letzte. 1964 verschwand der Zentralkrater unter gewaltigen Ausbrüchen und machte zwei neuen Kratern Platz; dem Bocca Nuova und dem Voragine (Beiname: the Chasm). Und zuletzt bildete sich im Jahre 1971 der Südostkrater.

Der Ätna ist ein ruhigerer Vulkan als manch andere zum Beispiel auf Hawai oder die Vulkane auf Island. Und die Städte in seiner Geschichte stehen alle noch. Der Ätna hat die Welt nicht mit einem phänomenalen Ausbruch und vielen Toten erschreckt. So gesehen ist der Ätna ein ruhiger Nachbar. Allerdings würde kein Mensch in Casitas, der großen Stadt in der unmittelbaren Nähe des Vulkans, den Ätna als ruhigen und langweiligen Vulkan kennzeichnen. Er hat zwar keine besonders großen Eruoptionen zu verzeichnen, aber er ist immer anwesend, nicht wie viele andere Vulkane, die mal ein oder zwei Jahrhunderte schlafen. Der Ätna ist immer wach. Er brodelt und köchelt vor sich hin. Manchmal hat er Phasen, an denen mehr Lava austritt als sonst. Aber diese Phasen sind nicht so bedrohlich, dass Menschen fliehen müssten. Seit etwa 1500 v. Chr. bricht er immer mal wieder aus und beschehrt durch seine Lavaströme nach und nach fruchtbaren Boden.

Alles in allem ein Vulkan, mit dem sich leben lässt.

Ascheeruptionen des Ätna